Krankenversicherung Beamte 2019 | Beihilfe Krankenversicherung

Private Krankenversicherung für Beamte - Beihilfe Krankenversicherung - PKV

Für Beamte und ihre Angehörigen erweist sich eine private Krankenversicherung als ideale Ergänzung zur Beihilfe. Dies zeigt die Tatsache, dass Beamte in Deutschland fast ausnahmslos privat krankenversichert sind. Von den ca. 8 Millionen Privatpatienten stammt jeder zweite aus einem Beamtenhaushalt. Im Gegensatz zu Angestellten und Arbeitern, die sich nur oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) versichern dürfen, also erst ab einem Jahresgehalt 47.250,- EUR, sind Beihilfeberechtigte unabhängig vom Einkommen von der Versicherungspflicht befreit. Zwar haben Beamten und ihre Angehörige prinzipiell die Möglichkeit, sich freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern, jedoch wäre dies für die meisten eine schlechte Wahl.

Private Krankenversicherung Beamte Beihilfe
Private Krankenversicherung für Beamte
Beihilfe in der PKV
Gesetzliche Krankenversicherung - Eine schlechte Wahl für Beamte

Der Grund hierfür ist, dass Beamte im Krankheitsfall über eigenständige Versorgungswerke bereits weitreichend abgesichert sind. Im Rahmen der sog. Beihilfe beteiligt sich der Dienstherr (Bund oder Land) an den Krankenhaus- und Arztrechnungen. Je nach Familienstand und Bundesland liegt der Beihilfesatz zumeist zwischen 50% und 70%. Der Rest muss entweder durch eine Private Krankenversicherung oder durch die Gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt werden. Ein GKV-Tarif berücksichtigt allerdings nicht die umfangreichen Vorleistungen der Beihilfe, was der ausschlaggebende Grund dafür ist, dass ein Beamter mit einem GKV-Tarif schlecht bedient ist. Obwohl die Gesetzliche Krankenversicherung bei Beamten aufgrund der Beihilfe maximal für die Hälfte der eingereichten Rechnungen aufkommen müssen, wird der volle, einkommensabhängige Beitrag erhoben (je nach Kasse zwischen 12% und 15,5%). Im Gegensatz zu Angestellten, bei denen der Arbeitgeber die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags übernimmt, müssen Beamten den Beitrag komplett aus eigener Tasche zahlen.

Beihilfe Tarife - Beamten Tarif in der PKV - Private Krankenversicherung für Beamte

Mit einer privaten Krankenversicherung haben Beamten dagegen die Möglichkeit, gezielt lediglich den Anteil ihrer wirklichen Kosten abzusichern, der nicht durch die Beilhilfe abgedeckt ist. Aus diesem Grund sind die Beiträge für Beamtentarife in der PKV besonders günstig. Selbst für Familienväter lohnt es sich meistens nicht, sich freiwillig in der GKV zu versichern. Denn sie müssen als PKV Versicherter zwar Ehepartner und Kinder durch separate Verträge absichern, allerdings nur in sehr geringem Umfang. Denn der Beihilfesatz für beihilfeberechtigte Angehörige liegt in der Regel zwischen 70% und 80%. Zudem sichern sich Beamte mit einer privaten Krankenversicherung hohe Leistungen zu einem geringen Beitrag. Des Weiteren beinhalten PKV-Tarife auch Leistungen, die in manchen Bundesländern durch die Beihilfe nicht (mehr) abgedeckt sind, wie z.B. die Chefarztbehandlung im Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenkaus, weitreichende Kostenübernahme bei Naturheilverfahren oder Zahnersatz und Zuschüsse zu Sehhilfen. Bereits für Referendare gibt es sehr günstige Einstiegstarife.

Einstieg in die PKV für Beamte

Während der Ausbildungszeit können sich Beamte auf Widerruf, z.B. Juristen oder Lehrer in der Referendarzeit bei vielen Versicherungsgesellschaften zu besonders günstigen Beiträge versichern. Diese sehr günstigen Ausbildungstarife (sogenannte Beamtenanwärter-Tarife) enthalten keine Altersrückstellungen, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststeht, ob ein Auszubildender überhaupt in den Staatsdienst aufgenommen wird. Auch wer sich später als Angestellter nicht länger privat versichern kann, da er nicht oberhalb der JAEG liegt, hat somit kein Geld verschenkt. Wer dagegen tatsächlich in den Staatsdienst aufgenommen, also verbeamtet wird, hat die Möglichkeit, ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen Beamtentarif zu wechseln. Auch Personen, die aus einem Angestelltenverhältnis in das Beamtentum wechseln, brauchen die Gesundheitsprüfung nicht zu fürchten, da Leistungsausschlüsse oder gar eine Ablehnung des Antrags aufgrund von Vorerkrankungen für "frische" Beamte grundsätzlich ausgeschlossen sind. Es können maximal Risikozuschläge in Höhe von 30% der regulären Beiträge erhoben werden.

 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 08.11.2019